Auf unserer Reise durch Australiens Outback sind wir immer wieder mit dem Mythos der Regenbogenschlange konfrontiert worden, die überall ihre Spuren hinterlassen hat und deren Mythos bis in die Gegenwart hinein reicht.

So begann nach dem Glauben der Aborigines mit der Schöpfung durch riesige Wesen die sogenannte „Traumzeit“. Diese Wesen krochen aus der Erde und erschufen das Licht, Berge, Täler und Wasser und alles existierende Leben.

Für viele Ureinwohner steht dabei die Regenbogenschlange am Anfang der Schöpfungsgeschichte. Sie kroch unter der Erdkruste hervor und schlängelte sich durchs Land. Zunächst rief sie alle Frösche herbei, die alsbald aus der Erde krochen. Die Regenbogenschlange kitzelte sie an ihren Bäuchen, die voller Wasser waren. Die Frösche mussten lachen und das Wasser ergoss sich aus ihren Bäuchen über das Land in die Spuren der Regenbogenschlange. Seen und Flüsse entstanden und alle Tiere erwachten, die bis zu diesem Zeitpunkt unter der Erde ruhten. Danach machte die Schlange viele Tiere zu Menschen.

Anschließend rollte sich die Regenbogenschlange zusammen und verwandelte sich in den Uluru (Ayers Rock), den heiligen Berg der Anangu-Aborigines.

Written by Sabrina

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